Donnerstag, 30. Dezember 2010

Ich sag dir, wer ich bin - bei facebook - und du gibst mir dafuer eine schokolade

Der Kampf um neue Kunden verlagert sich immer mehr Richtung "Social Media". Da will natürlich das Emmen Center, ein Einkaufszentrum vor den Toren Luzerns, nicht nachstehen. Facebook scheint das Zauberwort zu sein. Allerdings frage ich mich, ob wirklich jemand für das "find-ich-gut" nach Emmen fährt und das Dankeschön, eine Schokolade, abholt.

Posted via email from daybyday's posterous

Niklaus Lenherr: Baeretswil 1978 – 1979 – 4 von 6 (Polaroids)

Niklaus Lenherr - Baeretswil 1978 - 1979 IV

 

Das Warum und Wieso macht der Beitrag von Niklaus Lenherr klar –> hier


PS: Hinweis –> Klick auf die Aufnahmen zeigt eine vergrösserte Ansicht
Weitere Polaroid von Niklaus Lenherr –> hier


Mittwoch, 29. Dezember 2010

Schlatter Unterwegs: Die BlogBeitraege in Einzelteilen – Ein Inhaltsverzeichnis des besonderen Highlights


Ein Ein-Linien-Porträt - Klaus Büsen von Bruno Schlatter

Ein besonderes Highlight im zu Ende gehenden Jahr 2010 sind die Berichte des Schriftstellers und Künstlers Bruno Schlatter. Ueber 3 Monate berichtete er aus verwunschen Ecken, sogenannten Mikro-Nationen, in Europa.
Das verdient eine nochmalige Rückschau, die Bruno auch gleich selber erstellt hat und von mir lediglich überarbeitet wurde.


Bruno Schlatters Idee: hier

Der Einstieg zum Wegstieg: hier

Saugeais – Montbenoît

1) Angekommen: hier
2) Empfang bei der Präsidentin von Saugeais: hier
3) Kloster von Montbenoît: hier
4) Schengen anerkennt Noseland: hier

Os – Deudesfeld in der Eifel (Brasilien)

5) Os in Deudesfeld: hier
6) Deutschland hat gefeiert: hier
7) Fotos: hier
8) Leistungseinheiten und faulenzen: hier

Karboismus – Deudesfeld in der Eifel

9) Carbonismus und Mittelalter: hier
10) Versuch eines Versuches – mit neuen Links: hier
11) Jetzt geht’s los, mit Videos – Die Zoellner Hymne und die Präsidentin grüsst hier
12) Back to the Roots: hier
13) Fauler Tag: hier
14) Karls’ruhen – Der Neustart nach einer kurzen Heimkehr: hier

Freie Republik Schwarzenberg – Schwarzenberg

15) Erzgebirge olé: hier
16) Schwarzenbergs Geheimnisse erwandert: hier
17) Im Herzen der Freien Republik Schwarzenberg: hier
18) Von Heym bis Hiemer: hier
19) Kriegsgräber müssen bleiben: hier
20) Portwein mit Georg: hier

Bunte Republik Neustadt – Dresden

21) Neustadt – Neue Station: hier
22) Den Mann mit der gebrochenen Nase getroffen: hier
23) Nicht mein Tag heut: hier
24) Der Sonderzug nach Bunte Republik Neustadt rollt: hier
Fundstücke der Redaktion: Grappa, Scheune Dresden und Bury the Jumbo (Videos)
25) Eierchecke und terraimprovisiertes Museum: hier
26) Zügeltag: hier Videos zur Bunten Republik Neustadt: hier

Hüttenkunst und Autonome Republik Utopia – Berlin

27) Warten auf Hüttenkunst: hier
28) Der mit den Hühnern schlief: hier
29) Unruh stiften in einstürzenden Altbauten: hier
30) Warten auf Hüttenkunst hat sich gelohnt: hier
31) Jagd nach Spuren und erster Fahndungserfolg: hier
32) Glück im Unglück: hier
33) JudiHEEE... jetzt geht die Post ab: hier 2. Phase: hier
34) Nach Bogota dauert es länger: hier
35) Büsen ist im Keller!: hier

Dorfrepublik Rüterberg – Rüterberg an der Elbe

36) 1 mal Dömitz mit allem: hier
37) Gut, dass Ferien sind: hier
Die Post ist da und Schlatter durch die Luft dabei: hier
38) Einschub Autonome Republik Utopia: Schon wieder Neustadt – aber diesmal Dosse? Oder wat?: hier
39) Leben in Dömitz entdeckt... sogar ein Art Vorform des Nachtlebens: hier
40) Christel’s Anliegen: hier

Gängeviertel – Hamburg

41) Recherche kommt in die Gänge: hier
42) Lob des Fahrrades: hier
43) Von ‚schilliger’ Musik und wegweisenden Projekten für die Besetzerszene Hamburgs: hier
44) Home Sweet Home: hier
45) Wenig Schmerzen: hier
46) Riesencrevetten an Ingwer Kurkuma und Spät-Pizza: hier
47) Zweimal das erste Mal: hier
Ein König kochte für mich (Video): hier
48) Redaktion zu Besuch: hier
49) Der grosse KulTOURer: hier
50) Fauler Tag: hier

Zorten – Zorten bei Lenzerheide

51) Draussen vor der Leichenhalle: hier
52) Klaus Büsen – Das Original ist überbracht: hier
53) Über Gipfel und Grenzen: hier
54) Wenn Mettier sein Metier beherrscht!: hier
55) Lustiges Erwachen: hier
56) Bierminister als Verräter: hier
57) Kein Match heute: hier

Umamatlarumma, Republik Kugelmugel, Augartenstadt – Wien

58) Kleine Welt... kleines Wien: hier
59) Pissts am Morgen dämmerts am Abend: hier
60) Beforschen?!?: hier
61) Beforschen 2: hier
62) Wien ahoi – das neue Fahrrad ist da: hier
63) Aus der Hüfte schiessen: hier
64) Heute mal ohne Titel: hier
65) Kein Stagediven sondern Stadtdriven bis ans Ende: hier
66) Kriege sind am besten im Museum aufgehoben: hier
67) Mit allen Wassern gewaschen: hier
68) Zeit für den Narrenturm: hier
69) Hinter den Fassaden: hier
70) Über kurz oder lang: Langenegger ist an jeder Ecke: hier
71) Anschluss an Österreich geschafft: hier
72) In der Sackgasse: hier
73) Habe jetzt endlich ein Profil: hier
74) Wien schrumpft: hier
75) Liebende gehen immer auf den Kahlenberg: hier
76) Der dreifache Habib: hier
77) Das Wiener Publikum sitzt still, nur der Schlatter tanzt, wie er will: hier
78) Auf Fritz Mandelbaums Spuren geraten: hier
79) Klaus nimmt mich in die Mangel: hier
80) Ein freundlicher Tag: hier
81) Den Aktionsradius erweitert: hier
82) Ein Mozart kommt nie ohne Brahms, Schubert und Beethoven: hier
83) Der kleine Gürtel-Walk: von Maultrommeln und Tschick: hier
84) A Tschick ist kein Tschick: hier
85) Ehrenvolle Niederlage gegen den österreichischen Erzfeind: hier
86) Mein kleines Wunder von Wien: hier
87) Zwischen Augarten, Augartenstadt und Augartenspitz: hier
88) Wenn King Crimson Funk spielen würden: hier
89) Auf höchster Staatsebene Kontakte geknüpft: hier
90) Von der irrealen Augartenstadt in die reale Kafkawelt Wiens: hier
91) Mit den netten Damen am Telefon wäre Kafka anders geworden...: hier
92) Kultstück eines Volkes von Kuchenbäckern: hier
93) Stolzer Kultschalbesitzer wird in Wien reichlich beschenkt: hier
94) Noch mehr Behördenprobleme: hier
95) Wie ich Wiener Boden küsste und die Tage kürzer wurden: hier
96) Wie ich zu Freikarten zum Otto Lechner komme: hier
97) Wie es zur Republik Kugelmugel kam: hier
98) Als die Wiener subventionierte Schulreisen zu Kugelmugel machten: hier
99) Lerne neue Dimensionen Wiens in den Wohnbausiedlungen im 23. Bezirk kennen: hier
100) Baba! Bhüeti!: hier


noseland
nosenoise

Niklaus Lenherr: Baeretswil 1978 – 1979 – 3 von 6 (Polaroids)

Niklaus Lenherr - Baeretswil 1978 - 1979 III

 

Das Warum und Wieso macht der Beitrag von Niklaus Lenherr klar –> hier


PS: Hinweis –> Klick auf die Aufnahmen zeigt eine vergrösserte Ansicht
Weitere Polaroid von Niklaus Lenherr –> hier


Dienstag, 28. Dezember 2010

Matthias Zimmermann – Das Schlusswort oder Vorsicht Werbung (Video)

Zürich, 17.12.2010

 

Am 17.12.2010 habe ich mit dem Schweizer Künstler Matthias Zimmermann ein Gespräch geführt und anschliessend die Worte zu den Arbeiten Zimmermanns  der Kunsthistorikerin Kristina Piwecki aufgezeichnet.
Nach der Ansprache habe ich den Künstler nochmals vor die Kamera genommen und ihn um ein Schlusswort gebeten. Vorsicht Werbung, oder so ...


Alles zu Matthias Zimmermann im kulturtv.ch, inkl. erw. Gespräch –> hier
Die Homepage von Matthias Zimmermann –> hier
Galerie Kunst im West Zürich –> hier

AusGehTipp: 1.1.2011 - Public Domain Jam - Neujahresbrunch im Cabaret Voltaire, Zürich (mit Video von Ben Turpin’s Mr. Flip)

somewhere–someday 1909

 

Samstag, 1.01.2011, 14-19 Uhr
Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, Zürich

Mit dem Jahreswechsel fallen tausende von Werken und somit Teile unseres kulturellen Erbes der Allgemeinheit zu und können künftig frei vervielfältig und
verändert werden. Dabei geht es um ein fundamentales Element des Urheberrechts, nämlich die zeitliche Begrenzung der Urheberrechte als Ausgleich zwischen den Interessen des Autoren und der Öffentlichkeit. Alle Werke von Autoren, die seit 70 Jahren verstorben sind, werden weltweit gemeinfrei. Je nach Land variiert diese Schutz-Dauer zwischen 50 und 70 Jahren nach dem Tod eines Kulturschaffenden, wobei vereinzelt auch Übergangsfristen aufgrund von Verlängerungen bestehen.

Am Public Domain Jam 2011 begrüssen wir die neuesten Werke, die als Gemeineigentum in unserer Gesellschaft verfügbar sind. Dabei handelt es sich um all jene Werke, die von Menschen erstellt wurden, die im Jahr 1940 gestorben sind.

Eingeladen sind Eltern mit ihren Kindern. Gemeinsam mit unseren Kindern verändern und bearbeiten wir eine Auswahl dieser Werke. Nebenan gibts gemütlichen Neujahrsbrunch.
So singen wir alte Lieder im Karaokestil, entwickeln dadaistische Collagen mit Werken von Klee, Emmenegger u.a., übersetzen Gedichte in 17 Sprachen,
machen eine Lesung aus dem Totenbuch und stellen die erste Tortenszene der Filmgeschichte nach. Dazwischen Musik von 1890 bis 1940 via Grammophon. Daneben haben wir Zeit für einen gemütlichen Kaffee und brunchen ins neue Jahr mit Werken von Walter Benjamin und Trotzki. Wir retten das kulturelle Erbe für unsere Kinder!
Die Veranstaltung wird organisiert und unterstützt von Dock18, Digitale Allmend, Wikimedia CH und Cabaret Voltaire.

Alle wichtigen Infos zum Public Domain Jam –> hier


Gemeinfreie Werke und weitere Infos
• Autoren deren Werke gemeinfrei werden:
• Telepolis zu Werken die gemeinfrei werden:
• Communia – EU Projekt zum Thema Public Domain
• Weitere Public Domain Days in Europa


Organisation und Unterstützung
• Dock18: –> hier
• Digitale Allmend: –> hier
• Wikimedia CH: –> hier
• Cabaret Voltaire: –> hier

Niklaus Lenherr: Baeretswil 1978 – 1979 – 2 von 6 (Polaroids)

Niklaus Lenherr - Baeretswil 1978 - 1979 II

Das Warum und Wieso macht der Beitrag von Niklaus Lenherr klar –> hier


PS: Hinweis –> Klick auf die Aufnahmen zeigt eine vergrösserte Ansicht
Weitere Polaroid von Niklaus Lenherr –> hier


Montag, 27. Dezember 2010

Kunstmuseum Luzern: Die Performance von Reha Julia Bucher (Video)

Luzern, 15. Dezember 2010


Reha Julia Bucher mit einer Art-Performance am 15. Dezember 2010 anlässlich der Jahresausstellung "Zentralschweizer Kunstszenen" im Kunstmuseum Luzern.

Vom 10. Dezember 2010 bis 6. Februar 2011 sind im Rahmen der Jahresausstellung 2010 “Zentralschweizer Kunstszenen” verschiedene Art-Performances zu sehen.


Der TagesPlan befindet sich hier
Weitere Infos zur Ausstellung (Führungen usw.) befinden sich hier


AusGehTipp: Produzentengalerie Alpineum und Sic! Luzern - Kopien und Zitate (bis 8.1.2011) –SchnellUmGangVideo

alpineum - zitate einblick 1

alpineum - zitate einblick 2
Fotos: © Produzentengalerie Alpineum Luzern / PD

Kopien und Zitate ist eine Kooperation der Alpineum Produzentengalerie, Luzern und sic! Raum für Kunst, Luzern
Kopie (lat. Copia,Fülle, Menge), im ursprünglichen Sinne die Anfertigung einer Abschrift, im weiteren Sinne jede Form von Reproduktion oder Wiederholung eines Originals.
Kopien, Nachbildungen oder Nachschöpfungen sind ein Grundphänomen der Kunst, die modernen Vorstellungen von ‚Plagiat’ oder ‚Fälschung’ werden dieser Eigenart vielfach nicht gerecht. Es geht nicht Vordergründig um Wiedererkennbarkeit oder Vergleichbarkeit, sondern um ein aktuelles Nacherzeugen.
Reproduktionsgraphik, Gemäldekopien und Abgüsse von Skulpturen sind seit der Renaissance anerkannte Mittel zur Aneignung von Kunst und Kunstfertigkeit.
Eine Ausstellung mit Kunstwerken, welche sich explizit auf eine bereits geäusserte künstlerische Aussage/ein Werk beziehen. Durch Kopie oder Zitat wird dieser Gegenstand in der Interpretation durch eine Facette bereichert oder neu situiert.

Luzern, 18.12.2010

 

Öffnungszeiten:
Alpineum + Sic!

Donnerstag 6.1. 16.00 bis 19.00
Freitag 7.1.  16.00 bis 19.00
Samstag 8.1. 11.00 bis 16.00

Finissage nur im Sic! Präsentation Publikation"Ya Ya Ya", Musik & Abschiedstränen im Glas
Beteiligte KünstlerInnen: Lea Achermann,
Benjamin Badock / Thilo Droste, Nadja Baltensweiler,
Thomas Behling,
Corina Bezzola,
Irene Bisang,
Karin Bühler,
Stefan Burger,
Jonas Burkhalter,
Alexandra D'Incau,
Barbara Davi,
Christian Duss,
Raphael Egli,
Brigitt Egloff,
Christoph Fischer,
Urs Fischer,
Matthias Gabi,
Federica Gärtner,
Jeroen Geel,
René Gisler,
Michelle Grob,
Gabriela Gründler,
Corinne Güdemann,
Daniela Gugg,
Stefan Guggisberg,
Marianne Halter,
Ray Hegelbach,
Christian Herter,
Hubert Hofmann,
Daniel Hofstede,
Monika Kiss Horvath,
Judith Huber,
Tom Huber,
Monica Ursina Jäger,
Alain Jenzer,
Julia Kälin,
Anastasia Katsidis,
Michelle Kohler,
Jennifer Kuhn,
Karin Lehmann,
Florine Leoni,
Jerôme Leuba,
Roger Lévy,
Salon Liz,
Brigitte Lustenberger,
Andreas Marti,
Stefan Meier,
Monika Müller,
Michael Noser,
Nils Nova,
René Odermatt,
Mariann Oppliger,
Camillo Paravicini,
Cora Piantoni,
Erika Plamann,
Heiner Preissing,
Marcin Przybylko,
Chantal Romani,
Benjamin Roth,
Claude Sandoz,
Francisco Sierra,
Adriana Stadler,
Andri Stadler,
Samo Stancer,
Miriam Sturzenegger,
Olga Titus,
Pat Treyer,
Sandra Ulloni,
Stefan Wegmüller,
Enrico Weinert,
Niklaus Wenger,
Katharina Anna Wieser,
Rolf Winnewisser,
Stephan Wittmer
Links: Produzentengalerie Alpineum
Sic!
Alpineum im kulturtv.ch

Niklaus Lenherr: Baeretswil 1978 – 1979 – 1 von 6 (Polaroids)

Niklaus Lenherr - Baeretswil 1978 - 1979 I

Die Polaroid-Lichtbildnerei

Als junger Kunststudent an der F+F (Schule für experimentelle Gestaltung) in Zürich Ende der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts konnte ich mich richtig gehend mit Polaroid-Experimenten austoben. Die seriöse Fotografie mit s/w- oder Farb-Negativen oder mit Dias war ein selbstverständlicher Teil meiner Existenz seit Beginn der Kindheit und ist es nota bene nach wie vor, sowie mit vorsichtiger Erweiterung ins Digitale.

Aber diese Bilder-Schnellentwicklung von eben erst fotografiertem war eine Sensation! Und was mann/frau da nicht noch alles daran manipulieren und physikalisch beeinflussen konnte, war beinahe unerschöpflich. Mit der EE 100 liessen sich die wunderbarsten schwarz-weisse Sofort-Bilder machen, die ich dann oftmals in Collagen integrierte. Der Geruch, der beim entwickeln entstand, ist mir in bester Erinnerung oder oftmals gab es auch leicht verätzte Finger bei unsachgerechter Handhabung.
Ja, oder die legendäre SX-70: Unzählige Streifzüge mit Beat Bracher wurden damit dokumentiert – die Bilder existieren noch immer – oder die wunderlichsten Bildwerke entstanden, wenn die chemischen Reaktionen selbsttätig wurden. Trotz handlicher Faltung, trug mann/frau Gewicht mit sich herum. Sorgfalt beim Fotografieren war als Künstler Ehrensache. Für mich sind die Arbeiten, die Christoph Rütimann auf der Basis von Polaroid-Fotos umgesetzt hat, nach wie vor Stil bildend! Der sofortige Einsatz machte diese Technik sehr attraktiv: So konnte ich unzählige anonyme Eingriffe oder Interventionen im öffentlichen Raum (Guerilla-Kunst-Einsätze) dokumentarisch festhalten. Nach und nach liess mein Interesse an der Polaroid-Fotografie nach – leider – und dank Roger M. Lévys Enthusiasmus an dieser sich neu formierenden Technik eröffnet sich mir ein erwachtes Interesse.

Nachsatz: Für mich unverständlich, weshalb der Physiker Edwin Herbert Land für diese geniale Erfindung nie einen Nobel-Preis erhalten hat!

Niklaus Lenherr
, Dezember 2010

Zu den eingescannten Polaroid-Fotos:
Ende der 70er Jahre, während meines Studiums an der F+F in Zürich, lebte ich in Bäretswil. Mein Atelier, oder präziser mein Labor mit dem Nordfenster, war ein idealer Ort, um räumliche Aspekte in zweidimensionale Entwürfe umzuformen. Farbige Klebebänder oder Wand-Tafel-Kreiden setzte ich häufig ein, um Raum-Kanten darzustellen. Die brüchigen Linienzeichnungen entstanden tagsüber an Wänden und Mauern an den unterschiedlichsten Orten. Sie blieben oftmals über Wochen und Monate sichtbar, bis eine sauberkeitsliebende Hand diese entfernte oder die nach und nach in Folge witterungsbedingter Einflüsse verschwanden.


PS: Hinweis –> Klick auf die Aufnahmen zeigt eine vergrösserte Ansicht
Weitere Polaroid von Niklaus Lenherr –> hier

Samstag, 25. Dezember 2010

Der Strassenwischer – Ausgabe 11: Gedanken zu Fichen und Karabiner (Audiopodcast)

Listen!

 


Kurz vor Weihnachten hat sich der Strassenwischer nochmals gemeldet. Stress, Hektik und sonstiges Vor-Dem-Fest hat mich am Sprechen des Textes gehindert. Aber hier kommt sie, die Ausgabe Nummer 11, in der er sich Gedanken zu den Fichenskandalen macht.


Link zu allen “Der Strassenwischer” –> hier
Link zu einem Artikel in der WOZ “Spirigs 10 000 Fichen”  –> hier


Freitag, 24. Dezember 2010

Ein schoenes Weihnachtsfest wuenschen wir ...

Viel Kraft fuers 2011_cr

... allen Besucherinnen und Besuchern, allen Freundinnen und Freunden, allen Leuten, die es ermöglichen, dass wir bestehen können. Allen Kritikerinnen und Kritikern, allen Ignorantinnen und Ignoranten, politischen Gegnerinnen und Gegnern, einfach allen, die uns auf irgend einem Weg schon Mal begegnet sind.

Hebet’s guet.

Roger & Ursula Levy

 


Foto:
Kamera: Polaroid Macro 5 – SLR – 1200
Film: Polaroid Spectra (expired)


Mittwoch, 22. Dezember 2010

Matthias Zimmermann: Kristina Piwecki zur Ausstellung (Video)

Zürich, 17. Dezember 2010

 

Anlässlich der Ausstellung von Matthias Zimmermann in der Zürcher Galerie "Kunst im West" sprach die Kunsthistorikerin Kristina Piwecki  zu den anwesenden Gästen über die Arbeiten des Künstlers.
Wir zeigen die Ansprache ungekürzt und technisch unbearbeitet.


Links:

Matthias Zimmermann –> hier
Kunst im West –> hier


Matthias Zimmermann - Das Gespraech – Der erste Teil (Video)

Zürich, 17. Dezember 2010

 

Vor ein paar Jahren habe ich Arbeiten von Matthias Zimmermann, anlässlich der Diplomausstellung zum Abschluss an der Hochschule Luzern - Design und Kunst, das erste Mal gesehen. Die Bilder haben mich irgendwie beeindruckt, aber ich wusste nichts über den Künstler, nichts über seine Techniken, einfach nichts.
Irgendwann hat er mich aber angerufen und wir haben über dies und das gesprochen. Das Gespräch wurde mit der Aufforderung meinerseits beendet, dass er sich doch bei mir melden soll, wenn eine Ausstellung anstehen würde.
Dies hat Zimmermann nicht vergessen und so hat er mich zu seiner Vernissage in der Zürcher Galerie „Kunst im West" eingeladen. Leider konnte ich nicht nach Zürich, obwohl mich natürlich die Ansprache zur Eröffnung von Christian Brändle, Direktor des Museums für Gestaltung -- Zürich, sehr interessiert hat.
Aber jede Ausstellung hat auch Sonderanlässe oder eine Finissage. Und so kam es doch noch zur ersten persönlichen Begegnung. Ich habe den Künstler spontan zu einem Gespräch in der Galerie eingeladen, mit angekündigter Fortsetzung.


Links:

Matthias Zimmermann –> hier
Kunst im West –> hier


Dienstag, 21. Dezember 2010

Roger Levy–Der PendenzenPodcast – Ausgabe 2 – Von Jerry Seinfeld zu Noseland über Berlin, Twitter und zum Literaturcafe – Packt sie ein, die Geschenke (AudioPodcast)

NNZ - Neue Noslaendische Zeigung

 

 

Den Podcast auf den eigenen Player oder die Festplatte laden –>hier
Dateigrösse: ca. 11,87MB – Länge: ca. 13:00 Minuten

 


Die Links zum Podcast:

Die kulturtv.ch-Podcasts –> hier (fast alle, die über die Jahre entstanden sind)
Jerry Seinfeld und die Schweiz (Video) via sprain.ch –> hier
1. Internationale Satellitenempfangsanlagenausstellung auf Noseland –> hier
Bruno Schlatter in Berlin – Die Ausstellung Joachim Rong Galerie
Klaus Büsen –> hier
Bleifrei –> hier
Tizian Baldinger –> hier
Kulturtv bei Twitter –> hier
Ein Buch als Geschenk verpackt – Ein Video beim Literaturcafe –> hier
... und zum Schluss noch was von Falki –> hier


... und zum Schluss Schluss noch dies. Im Podcast sind eigenartige Geräusche zu hören. Dazu gibt’s mehr in der nächsten Ausgabe. Also, dran bleiben ...


Montag, 20. Dezember 2010

AusGehTipp: KUNSTKONSUM im lokal-int.ch an der Hugistrasse 3 in Biel // Vernissage Do. 23.12.2010 // 18h

 

4 SALE !!!

Gleich zu Beginn das Dessert:

Elevenconcert with Lilly, The Raisin'
(indie-vertonte und gesungene Poesie von Emily Dickinson)
starring Tom Stauffer, Roger Kurth, Susanne Walther
um 23h

Der Hauptgang wird durch folgende KünstlerInnen präsentiert:

Haus am Gern, Biel /  Silly Mano, Biel /  Bianca Dugaro, Basel / Daniel Turtschi, Biel
Andreas Hagenbach, Basel /  Diana Seeholzer, Küssnacht / Chri Frautschi, Biel
John David Deubl, Biel /   Gregor Wyder, Biel /   Susan Mezquita, Biel
Manette Fusenig, Biel /  Tiziana De Silvestro, Biel /  Franziska Beck-Bachofner, Biel
Remo Keller, Basel /  Mischa Camenzind, Zürich / Huber&Huber, Zürich
Johanna Frautschi, Biel /  Patrick Harter, Biel /  Mia Gideon, Berlin
Urs Dickerhof, Biel /  Françoise Caraco, Zürich / Isabelle Hofer-Margraitner, Biel
Lekou Meyr, Biel /  Aurelie Jossen, Biel /   Augustin Rebetez, Mervelier
Nicole Biermaier, Zürich / Bruno Wittmer, La Chauds de fonds / Stefan Rohner, St Gallen
Fork Burke, Biel /   Jonas Baumann, Basel /  Babtiste Oberson, Belfaux / Robert Schuell, Biel
Martina Weber, St.Gallen /  Peter Riedlinger, Berlin / Stefan Hugentobler, Biel
Katrin Hotz, Biel /  Milica Slacanin, Biel / Margritt Rieben, Bern / Christophe Lambert, Biel
Susanne Castelberg, Biel / Miriam Gottier, Biel / Aline Zeltner, Basel / Jade Ryder, Biel
Andreas Thierstein, Biel / Monsignore Dies, Biel / Pawel Schmid, Biel / Sophie Hofer, Biel
Markus Furrer, Biel / Fredie Beckmans; Amsterdam_Biel /  Robin Michel, Lausanne
Roger Kurth, Büren / David Gagnebin, Lausanne / Ulla Ziemann, Biel
Elise Gagnebin-de Bons, Lausanne / Frank Hererli, Bern / Armando Casagrande, Biel
Ingrid Käser, Zürich / Jakob Degler, Bern / Patrick Savolainen, Bern / Thomas Schori, Biel
Daniel Zahner, Biel / Bea Hänggi, Biel / Christian Jud, Biel / Hannah Külling, Biel
Pat Noser, Biel / Sandra D: Sutter, Biel Marcelo Ramos Sariego, Biel /  Sirkus, Biel
Jeannine Moll, Biel / Iara Vega Linhares, Biel /  Marcel Freymond, Biel / Christoph Lanz, Biel
Gil Pellaton, Biel /  u.a.


Link für weitere Infos –> hier und die Wegbeschreibung gibt hier

Samstag, 18. Dezember 2010

Roger Levy – Der PendenzenPodcast – Ausgabe 1 – Vom Normcast zu Thomas Wanhoff ueber den Zoom H1 bis Samsungs Galaxy Tab (AudioPodcast)

 

Den Podcast auf den eigenen Player oder die Festplatte laden –> hier
Dateigrösse: ca. 16MB – Länge: 17:28 Minuten

Heute musste es sein. Ich will wieder Podcasts machen, wie zu alten Zeiten. Alt heisst im NetzZeitAlter bis vor 3 Jahren. Begonnen habe ich damit im Jahre 2006, also vor 6 Jahren.

In diesen Podcast erzähle ich aus dem Alltag, gehe auf Ausstellung kurz ein – rundum – ich baue Pendenzen ab, Hörpendenzen. Aus diesem Grund gibt es nicht viel Text an dieser Stelle, aber ein paar Links, die Bezug auf das Gesagte nehmen. So geht das und wird auch weiter gehen.

Der StrumpfStopfApparat


Die Links zum Podcast:

Die kulturtv.ch-Podcasts –> hier (fast alle, die über die Jahre entstanden sind)
Das Emmen-Center –> hier
Norman Osthus – Der Normcast –> hier
Thomas Wanhoff –> hier
Podparade.de –> hier

Musik im Podcast von Anouschka –> hier

Kunstmuseum Luzern –> hier
Produzentengalerie Alpineum Luzern –> hier
Das Luzerner Alpineum –> hier
Der Zoom H1 –> hier
The Wittmers –> hier
Samsung Galaxy Tab—> hier
Edition Fästing Plockare by Chri Frautschi –> hier

Kommentare bitte an kultpavillon (aet) gmail (punkt) cm

 


Freitag, 17. Dezember 2010

kidswest - em Tramentlang (Video)

 

kidswest.ch am Bern Tram West Fest - 12.12.2010

 


Alles zu kidswest.ch im kulturtv.ch –> hier
Die Homepage von kidswest.ch mit einem weiteren Bericht –> hier

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Niklaus Lenherr – Strassenaktion mit Mike A. Hentz (Super8-Film aus dem Jahre 1977)

Zürich, 18. November 1977

Im November 1977 war Mike A. Hentz als Gastlehrer an der F+F (Schule für experimentelle Gestaltung Zürich) dank Hansjörg Mattmüller engagiert. Hentz war eine fordernde, offen-aktive Persönlichkeit und seine freundlich-provokative Art sagte mir als 20jähriger Kunststudent ausserordentlich zu.

Am 18.11.1977 war eine ganztägige performative Strassenaktion in Zürich geplant. Maskiert waren wir unterwegs: Im Tram, auf den Strassen und in Geschäften zeigten wir Präsenz und lösten die unterschiedlichsten, die seltsamsten Reaktionen aus. Vor dem Globus-Provisorium patrouillierten wir im strömenden Regen und fanden uns grossartig.

Der digitalisierte Super8-Film zeigt Ausschnitte der Strassenaktion und hat keinen Ton.


Links:
Alles zu Niklaus Lenherr im kulturtv.ch –> hier
Ein weiterer Super8-Film Lenherrs –> hier
Homepage von Niklaus Lenherr –> hier
Homepage von Mike A. Hentz –> hier
Hansjörg Mattmüller bei Wikipedia –> hier


BREAKING NEWS: Peter Fischer tritt per Ende Juni 2011 als Direktor des Kunstmuseum Luzern zurueck.

Peter_Fischer_19_Juni_2009


Wie ich soeben erfahren habe, tritt Peter Fischer, Direktor des Kunstmuseum Luzern, per 30. Juni 2011 zurück. Nachfolgend die entsprechende Meldung, die auch den Rücktritt von Rudolf Mayr von Baldegg als Präsident der Kunstgesellschaft beinhaltet.

Peter Fischer, Direktor des Kunstmuseums Luzern seit 2001, tritt per Ende Juni 2011 von seinem Posten zurück, während der Präsident der Kunstgesellschaft Rudolf Mayr von Baldegg an der Generalversammlung im Mai 2011 nach zwei Amtsperioden nicht mehr zur Wahl antritt. Der Vorstand der Kunstgesellschaft setzt für die Nachfolge des Direktors eine Findungskommission ein und schlägt als Nachfolgerin im Präsidium Manuela Jost vor.

Weitere Infos folgen, sobald ich sie persönlich eingeholt habe.

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Kunstkammer - X TOTALE – all together now - Heinrich Gartentor

Zürich–Schlieren, 4. Dezember 2010

 

Ihre "Amtszeit" als Kuratorin der Kunstkammer der AZB (Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauer) beendete Ursula Hirsch mit einem 2tägigen Fest. Auch der Präsident der Visarte Schweiz, Heinrich Gartentor, beteiligte sich mit einer Ansprache.
Erfahren wir, was eine Bindehautentzündung, ein Händedruck, Politik und KünstlerInnen verbindet.



Links
:
Ursula Hirsch –> hier
Kunstkammer –> hier
Alles zu Ursula Hirsch im kulturtv.ch –> hier
Alles zu Heinrich Gartentor im kulturtv.ch –> hier
Heinrich Gartentor –> hier


Kunstmuseum Luzern - Zentralschweizer Kunstszenen - Die Vernissage mit Peter Fischer (Video)

Luzern, 10. Dezember 2010



Peter Fischer
, Direktor des Kunstmuseum Luzern, eröffnete die JubiläumsJahresAusstellung 2010 "Kunstszenen". Fast müssig zu sagen, dass ihm auch "zwischen Zeilen" zugehört werden sollte.


Alle Infos zu den Zusatzveranstaltungen –> hier (Agenda des Museums)

Rittiner und Gomez beim Malen ueber die Schulter geschaut – Blick ins Archiv (Video)

Spiez, 25. August 2010

 

Am 25. August 2010 habe ich Rittiner und Gomez im KünstlerAtelier in Spiez / Schweiz besucht. Dabei habe ich mit der Kamera nicht mehr als über die Schulter geschaut. Ohne Kommentare, ohne Gespräch.

In den späten 1960er (oder frühen 1970er) Jahren habe ich mit einer Super8-Kamera den damals in Zürich lebenden Künstler Willi Keller beim Malen eines Bildes gefilmt. Das ganze zog sich über mehrere Wochen hin. Willi Keller hat dabei tatkräftig mitgeholfen, indem der zu jeder Tages- und Nachtzeit die Kamera anstellte. Am Schluss ist ein Film entstanden, der die einzelnen Schritte und Fortschritte der Entstehung zeigte. Leider ist der Film über die Jahre hinweg verloren gegangen.

2007 habe ich dann Marie-Theres Amici gefilmt, wie sie im alten Kunstpanorama in Luzern den Künstler Stephan Wittmer zeichnete. Das Original dauert knapp 60 Minuten. Veröffentlicht habe ich es mit einem Zeitraffer von x25. So ist die Länge auf 2 Minuten geschrumpft.

2010 sollte dann eine Wiederholung der Beobachtungen entstehen . Rittiner und Gomez war für das Experiment bereit. Das Video ist in einem Zug entstanden, innert 20 Minuten und wird in voller Länge gezeigt.

Das Video wurde erstmals als Teil der Ausstellung "Die Stadt Bern in der Stadt Thun", ein Heinrich Gartentor-Projekt, gezeigt. In Absprache mit Rittiner  und Gomez wird die Arbeit nun im Netz veröffentlicht.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf eine spannende Tatsache hinweisen. Das erste Video ist mit einer Super8-Kamera von Bosch, das 2. mit einer analogen von Panasonic auf MiniDV und das 3. mit einer digitalen HD-Kamera (mit eingebauter Festplatte) von JVC entstanden. Ein Rückblick der besonderen Art.

 


Links:
Alles zu Rittiner Gomez im kulturtv.ch –> hier
Link zu Rittinger & Gomez –> hier
Link zu Willi Keller –> hier
Willi Keller – Die Sprache der Seele –> hier (pdf)
Das Video “Marie-Theres Amici zeichnet Stephan Wittmer” –> hier


Dienstag, 14. Dezember 2010

Kunstmuseum Luzern: Die Performance von Vreni Spieser (Video)

Luzern, 10. Dezember 2010


Vom 10. Dezember 2010 bis 6. Februar 2011 sind im Rahmen der Jahresausstellung 2010 “Zentralschweizer Kunstszenen” verschiedene Art-Performances zu sehen.

Alle Performances werden von Roger Levy aufgezeichnet und sind im Kunstmuseum zu sehen. Einzelne werden auch hier im Blog veröffentlicht, je nach Zustimmung der KünstlerInnen.

An dieser Stelle zeigen wir die Performance vom 10.12.2010 von Vreni Spieser mit Laura Spieser, Linus Mathys (Schlagzeug) und Martin Schick


Der TagesPlan befindet sich hier
Weitere Infos zur Ausstellung (Führungen usw.) befinden sich hier


Der Strassenwischer – Ausgabe 10 – Neu als AudioPodcast

Listen!

 

Bis heute gab es die Texte des Strassenwischers als Video bei den berüchtigt-bekannten Portalen. Neu erscheint er als Audio-Podcast. Zur Premiere gleich eine Abrechnung mit Politikerinnen, direkt aus dem Schrebergarten.

 


Alle Strassenwischer –> hier

Der Strassenwischer bei iTunes –> hier
Der Strassenwischer und andere Podcasts abonnieren per RSS-Feed –> hier


Kunstkammer - X TOTALE -- all together now - mit Juerg Altherr (Video)

Schlieren bei Zürich, 4. Dezember 2010


Zwei Jahre lang kuratierte die Künstlerin Ursula Hirsch die Kunstkammer der AZB (Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauer) mit grossem Erfolg. Am 4. und 5. Dezember 2010 fanden nun die 2tägigen Abschlussfeierlichkeiten statt. Als erster sprach der Bildhauer Jürg Altherr seinen Dank aus.
Dabei setzte er sich aber auch mit dem Begriff "Kultur" auseinander, versuchte dem Gefäss einen neuen, einen gewandelten Inhalt zu geben.


Links:
Ursula Hirsch –> hier
Kunstkammer –> hier
Alles zu Ursula Hirsch im kulturtv.ch –> hier

 


Montag, 13. Dezember 2010

Kunstmuseum Luzern: Vreni Spieser – Performance (erste Foto-Impressionen) und AusGehTipp fuer weitere Art-Performances

Kunstmueum Luzern - Performance - Vreni Spieser - 01

Kunstmueum Luzern - Performance - Vreni Spieser - 02

Kunstmueum Luzern - Performance - Vreni Spieser - 03

Kunstmueum Luzern - Performance - Vreni Spieser - 04

Kunstmueum Luzern - Performance - Vreni Spieser - 05

Kunstmueum Luzern - Performance - Vreni Spieser - 06


Das Kunstmuseum Luzern zeigt im Rahmen der Jahresausstellung 2010 “Zentralschweizer Kunstszenen” an 7 Tagen verschiedene Art-Performances mit verschiedensten KünstlerInnen.

Am 10. Dezember 2010, anlässlich der Vernissage zur Ausstellung, war Vreni Spieser mit Laura Spieser, Linus Mathys (Schlagzeug) und Martin Schick zu sehen.


Die weiteren Daten:

Mittwoch, 15. Dezember 2010 um 19 Uhr
Performances mit Rhea Julia Bucher, Brigitte Dätwyler/Anet Hofer

Mittwoch, 5. Januar 2011 um 19 Uhr
Performances mit Pascal Bracher, Cecile Weibel

Dienstag, 11. Januar 2011 um 18 Uhr (Dauer 2 h)
Performance mit Franziska Furrer

Sonntag, 16. Januar 2011 um 15 Uhr
Performances mit Valerian Maly & Klara Schilliger, Angela Hausheer

Sonntag, 23. Januar 2011 um 15 Uhr
Performances mit Christoph Stehlin (und Toni Schaer, Lukas Hürlimann), Alexander Obretenov

Sonntag, 6. Februar 2011 um 16 Uhr
Performance mit Ralph Kühne (und Alexandros Nicolaides, Patric Gehrig, Marc Unternährer, Beat Unternährer, Luca Sisera)


 

Alle Performances werden von Roger Levy filmisch dokumentiert und sind (normalerweise) einen Tag nach der Performance im entsprechenden Performance-Raum (Nr. 10 – Judith Huber) zu sehen.

 


 

Ein Klick auf die Fotos ermöglicht eine vergrösserte Ansicht.
Alle Fotos: Ursula Stadelmann und Roger Levy/kulturtv.ch

 


Samstag, 11. Dezember 2010

AusGehTipp: Satellitenempfangsanlagen und die Bataphysik auf noseland – Sonntag – 12. Dezember – 14 Uhr

Hütte-ausgeschnitten-mit-Satelliten-für-mail_cr_cr

Am 12. Dezember öffnet Noseland wieder die Grenzen und präsentiert eine Satellitenempfangsanlagenausstellung um den LandwirtschaftslandGesetzen Genüge zu leisten. Diesmal ist es gelungen, Künstler aus der ganzen Welt zu dieser herausfordernden Aufgabe zu motivieren. Mit dem Berliner Klaus Büsen und seiner Hüttenkunst wurde eine würdige Zentrale für die Satellitenempfangsanlagen gefunden.

Letztes Jahr fand mit der Internationalen Weidezaunausstellung ein erster Event dieser Art unter extremen klimatischen Bedingungen auf Noseland statt. Diesen Sommer wurde anlässlich des Bierbrauertages und der konstruktiven Archäologie, welche sicher stellt, dass zukünftige Archäologen fündig werden, die Prophezeihung des grossen Pataphysikers Alfred Jarry aus dem 19. Jahrhundert gefunden, welche auf die Satellitenempfangsanlagenausstellung im Jahre 2010/11 verwies. Sofort konzipierten die zuständigen Noseländischen Stellen die Bataphysik, welche noch über der Pataphysik thront und sich zum Ziel setzt, über die Satellitenempfangsanlagen mit den verstorbenen Frühdadaisten und Surrealisten spirituellen Kontakt aufzunehmen, woraus sich die Thematik für die Satellitenanlagenbauer entwickelte.

In Zusammenarbeit mit Kulturtv.ch wurden die ersten Künstler bestimmt. Nach und nach kamen internationale Künstler dazu: Benjamin Matzek (D), Pedro Krisko (D), Ernest Dätwyler (Can), Wojciech Kielar (P) und Nurit Schaller (Wien), welche sich um die Landart‐Installation von Klaus Büsen aus Berlin gruppieren. Büsen lebt seit 2006 als freischaffender Künstler in Berlin und wurde dieses Jahr für seine Verdienste am Kulturleben Berlins überlebensgross an der Siegessäule geehrt im Rahmen der Aktion ‚Berlin, dein Gesicht’. Mit ‚Hüttenkunst’ und seinen Landart‐Interventionen beschreitet Büsen unkonventionelle Wege.


Anlässlich der Vernissage wird auch der Preisträger des Noseländischen Kunstpreises 2010 bekannt gegeben.

Parallel zur Ausstellung in Noseland wird in Berlin in der Galerie Joachim Rong eine Ausstellung über Bruno Schlatter’s Werk und insbesondere Noseland gezeigt.


Die Künstler:
Klaus Büsen (D) & Bruno Schlatter, Claudia Waldner (Aarau), Christian Balke (Zofingen) Benjamin Matzek (D), Ernest Dätwyler (Kanada), Dominik Lipp (Rupperswil) Wojciech Kielar (Polen), Pedro Krisko (D), Tizian Baldinger (Aarau), Niklaus Lenherr (Luzern) Richard Brand (England), Nurit Schaller (Wien), Stefan Meier (Zürich)


Vernissage: 12. Dezember 14 Uhr
Weihnachtsgrill: 24. Dezember 14 Uhr
Finissage: 9. Januar 2011 um 14 Uhr
Ort: Noseland, Ruederstrasse 44, Schöftland
Öffentlicher Verkehr: 13.39 ab Aarau Tram, Bus ab Schöftland Richtung Walde bis Sandplatte
Gerne eigene Tasse, Teller und Löffel mitbringen


Links:
Noseland: http://www.noseland.ch
Kulturtv: http://www.kulturtv.ch/
Bruno Schlatter: http://www.nosenoise.ch
Gallerie Joachmi Rong: http://galerie.joachimrong.de/
Klaus Büsen: http://www.klausbuesen.de/
Ernest Daetwyler: http://www.pasewalk‐police‐phoenix.com/
Pedro Krisko: http://www.pedro‐krisko.de/
Stefan Meier: http://www.stefan‐meier.info/
Dominik Lipp: http://www.dominiklipp.net/
Claudia Waldner: http://www.claudiawaldner.com/
Tizian Baldinger: http://www.subtil.ch/
Niklaus Lenherr: www.niklaus-lenherr.ch


Kunstmuseum Luzern: Die PreisträgerInnen 2010 – Lukas Hoffmann – Miriam Sturzenegger – Roland Roos

Preisträger 2010_Lukas Hoffmann_Miriam Sturzenegger_Roland Roos
Lukas Hoffmann (Ausstellungspreis der Kunstgesellschaft Luzern),
Miriam Sturzenegger (Hilfiker-Preis), Roland Roos (Preis der Jury)

Anlässlich der Vernissage am 10.12.2010 zur Ausstellung Zentralschweizer Kunstszenen, die Jahresausstellung 2010, im Kunstmuseum Luzern wurden folgende Preise vergeben:

- Der Ausstellungspreis der Kunstgesellschaft besteht aus der Gelegenheit einer Kabinett­ausstellung im Rahmen der Jahresausstellung 2011 und wird in der Regel an eine Künstlerin oder einen Künstler verliehen, deren Werk die Jury gerne etwas umfassender sehen möchte, als dies an einer Jahresausstellung möglich ist.
Der Ausstellungspreis der Kunstgesellschaft 2010 geht an den 1981 in Zug geborenen, heute in Paris lebenden Lukas Hoffmann.

- Zum dritten Mal wird der von Hilfiker AG gespendete Hilfiker-Preis von einer externen Jury verliehen. Er beinhaltet ein Preisgeld von 5'000 Franken sowie eine Einladung für eine Einzel­ausstellung bei Hilfiker Kunstprojekte, Luzern.
Den Hilfiker Kunstpreis 2010 erhält die Luzerner Künstlerin Miriam Sturzenegger (*1983) für ihre subtilen Arbeiten im Bereich der Zeichnung und deren dreidimensionaler Manifestation in Form der Installation.

- Der Preis der Jury wird von den Zentralschweizer Kantonen ausgerichtet und besteht aus einem Preis­geld von 12'000 Franken zuzüglich eines Ankaufs im Betrag von 3'000 Franken, welcher der Sammlung des Kunstmuseums Luzern übergeben wird.
Aufgrund der Empfehlung der Jury verleihen die Zentralschweizer Kantone den Jurypreis dem 1974 geborenen, aus Hitzkirch stammenden, heute in Zürich und 2010 in Warschau lebenden Roland Roos.

Foto: © Kunstmuseum Luzern / Doris Bucher


Freitag, 10. Dezember 2010

MasterTalk 03 - Till Velten und Manfred Seiler - Informationen zur Zukunft der Tagung (Video)

Luzern/Littau – 9. Dezember 2010

 

2011 findet bereits zum dritten Mal, nach 2009 und 2010, in Luzern der "Master-Talk" statt. Wir haben Till Velten und Manfred Seiler zur Veranstaltung befragt und dabei Informationen zur Idee, der Vergangenheit und der Gegenwart eingefangen. Spannend ist dabei, dass 2011 der Chinesische Künstler Ai Weiwei teilnehmen wird.


Zum MasterTalk 01 –> hier mit Vito Acconci
Zum MasterTalk 02 –> hier mit The Yes Men und Peter Schumann


Der bildende Künstler Wetz mal anders – am Schlagzeug (Podcast)

Listen!


Alles zu Wetz im kulturtv.ch gibt es hier (inkl. dem grossen StichWortGespräch)

Kunstmuseum Luzern: Zentralschweizer KunstSzenen – Die Jahresausstellung 2010 (Vernissage: 10.12.2010 ab 18:30)

kunstszenen 2010 im kunstmuseum luzern


Irgendwie ist es gar nicht einfach, eine Jahresausstellung mit über 90 KünstlerInnen zu präsentieren. Da gibt es nur eine Lösung: Warten, Warten, Warten, bis sich was besonders tut. Sei es auch “nur” das Bereitstellen eines Plakates, dass auf die Ausstellung hinweist.

Zeitgleich mit der Eröffnung wird auch die Kabinettsausstellung mit Katharina Anna Wieser, Trägerin des Ausstellungspreis der Kunstgesellschaft Luzern 2009, zugänglich.

Ebenfalls werden an der Vernissage folgende Preise vergeben:
Preisvergabe der Jury (Preis der Zentralschweizer Kantone), Ausstellungspreis der Kunstgesellschaft, Luzern,
Hilfiker-Preis


Die Liste der teilnehmenden KünstlerInnen und Kuratoren –> hier
Alle aktuellen Daten –> hier

Kunstmuseum Luzern: Franz Erhard Walther - 1. Werkveraenderung und Werkhandlung in der Ausstellung (Video)

Luzern, 8. Dezember 2010



Aktuell zeigt das Kunstmuseum Luzern die Installation "Gesang der Schreitsockel" des Künstlers Franz Erhard Walther aus der Sammlung des Museums (noch bis zum 6.2.2011).
Im Laufe der Präsentation ist geplant, dass an drei Tagen die Installation öffentlich begehbar ist. Ebenfalls wird sie an diesen Tagen verändert. Der erste Abend fand am 8.12.2010 statt.


Weitere Anlässe im Zusammenhang mit der Ausstellung –> hier
Alles zu Franz Erhard Walther im Kunstmuseum Luzern –> hier

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Manfred Seiler und Till Velten – im Gespraech zum MasterTalk 03 (2011) in Luzern (Instant-Picture)

Till Velten und Manfred Seiler - 2

 

Nach 2009 und 2010 geht es weiter mit den MasterTalks in Luzern. Diese werden, zusammen mit einem KleinstTeam, von Manfred Seiler und Till Velten organisiert. Zu den Stichwörtern “Die IdeeDie VergangenheitDie Zukunft” hatte ich heute die Zwei vor der Kamera. Das Video folgt.

Zum MasterTalk 01 –> hier mit Vito Acconci
Zum MasterTalk 02 –> hier mit The Yes Men und Peter Schumann

 


Foto:
Kamera – Fujifilm Instant Camera instax mini 7
Film – instax mini by Fujifilm