Mittwoch, 22. Mai 2013

Goran Galić und Gian-Reto Gredig - Nachbilder-Farben der Wahrheit - Eine Präsentation (Video Teil 2)


Direktlink zum Video bei Youtube - hier

Im Rahmen der Projektmodule an der Hochschule Luzern – Design & Kunst wurden vom 18.4. – 17.5.2013 verschiedene öffentliche Gastreferate angeboten. Dabei kam auch Goran Galić, einer meiner Partner im Modul „Transmedia-Story“ zum Zug. Zusammen mit Gian-Reto Gredig stand das Thema „Nachbilder – Farben der Wahrheit“ im Raum.

Im zweiten Teil der Aufzeichnung der Präsentation vom 17.5.2013 nähern sich die Künstler Gian-Reto Gredig (Ethnograph) und Goran Galic (Fotograph) der „Praxis“. Was passiert eigentlich, wenn eine Aufnahme, ein Video der Redaktion oder der Öffentlichkeit übergeben wird. Das Dokument steht bereit zur Bearbeitung. Dabei werden Medien oft verfälscht, verändert oder einfach manipuliert. Das ursprüngliche Dokument wird so zum Instrument der Macht. Somit stellt sich den Betrachtern die Frage, ob sie dem Gezeigten auch vertrauen dürfen.

Die Künstler nehmen Bezug auf Hito Steyerl (Info-Link) und erkennen in einem Zitat den Wandel vom Sinn zur Emotion.

Ich kann mich noch gut erinnern, als Redaktionen nach einem Anschlag in Aegypten „Wasser zu Blut“ umgewandelt haben. Das Originalbild zeigte lediglich die Pyramiden und Wasser. Diese Aufnahme hätte nicht den benötigten Sinn mitgeliefert. So wurden durch Blut Emotionen angesprochen.

Im Vortrag erfahren wir von einer zweiten Manipulation durch eine Aufnahme, die eine Tragik im Bosnien-Krieg aufzeigen soll. Die Auflösung dieser „Fälschung“ wird im Video erkennbar.
Zusätzlich bekommen wir Einblick in ein Video aus Kairo. Rauch und Dunst erkennen wir. Das Betrachten lässt Vermutungen aufkommen. Doch sind diese der Tatsache entsprechend?

Links:
Informationen zu Goran Galić und Gian-Reto Gredig: hier
Bericht auf SRF zum Buch "Ma bice bolje", erschienen 2013:


Goran Galic und Gian-Reto Gredig: Ma bice bolje. Badener Verlag Kodoji Press, 2013.



Dienstag, 21. Mai 2013

AusGehTipp: Kunsthalle Luzern - Showroom - vom 24. Mai - 23. Juni 2013 (Vernissage: 23.5.2013 - 19 Uhr)


mit:

marianne engel / max grüter / christoffer joergensen karin lustenberger / nina steinemann / reto steiner
Die sechs Kunstschaffenden beschäftigen sich mit der Aussen- und Innenansicht des Ausstellungsraumes der Kunsthalle Luzern. Die gläserne Fensterfront des Ausstellungsraumes wird bis auf einzelne, transparent belassene Ausschnitte abgedeckt, wobei die unterschiedlich grossen, unverdeckten Einblicke durch künstlerische Eingriffe be- und umspielt werden. Was sich hinter der eingeschränkten Einsicht verbirgt, wird erst mit dem Eintreten in den Kunsthalle-Raum deutlich, wenn sich der Blick auf die gesamte Ausstellungslandschaft eröffnet.
Feierabend-Führungen: Öffentliche Rundgänge durch die Ausstellung, jeweils am Donnerstag, 30. Mai, 13. Juni und 20. Juni, 19:00 Uhr

Weitere Infos zur Ausstellung und den Öffnungszeiten > hier

Diese Einladung erfolgt durch die Kunsthalle Luzern




Goran Galić und Gian-Reto Gredig - Nachbilder-Farben der Wahrheit - Eine Präsentation (Video Teil 1)


Direktlink zum Video bei Youtube - hier

Im Rahmen der Projektmodule an der Hochschule Luzern – Design & Kunst wurden  vom 18.4. – 17.5.2013 verschiedene öffentliche Gastreferate angeboten.

Dabei kam auch Goran Galić, einer meiner Partner im Modul „Transmedia-Story“ zum Zug. Zusammen mit Gian-Reto Gredig stand das Thema „Nachbilder – Farben der Wahrheit“ im Raum.
Im Video bekommen wir einen kurzen Lebensabriss der beiden Künstler. Gian-Reto Gredig ist Ethnograph, Goran Galic Fotograph. Was auf den ersten Blick Fragen aufwirft, entpuppt sich bei näherer  Betrachtung ihrer Arbeiten als ideale Ergänzung.

Im ersten Teil der Präsentation gehen die Zwei auf die Problematik von FotoDokument als Mittel der Macht, z. B. im Irak-Krieg II, ein.
Dabei mündet der Beitrag im BürgerJournalismus. Während heute FotoJournalisten häufig in das aktuelle Geschehen „eingebunden" werden, sind somit den „Platzanbieter" in irgend einer Form verpflichtet, zeigen BürgerJournalistInnen was sie gerade sehen, emotional und oft auch unbedacht. Das „Unbedachte" wird dabei gerne als authentisch bezeichnet, den FotoJournalisten wird nicht mehr bedingungslos vertraut. Zu viele Fälschungen/Manipulationen sind in den letzten Jahren aufgetaucht.
An diesem Punkt schildert Goran Galic eine neue Situation, die sich aktuell beim Anschlag in Boston zur Realität wurde. Zeitungen haben auf Twitter-Streams und andere Quellen Bezug genommen und diese online nur noch kuratiert . So wird auch der Beruf des Zeitungsredakteurs völlig umgekrempelt.

Zur Ergänzung werden in der Präsentation Beispiele aus der Arbeit der Künstler gezeigt. Wir finden Antworten auf die Frage, wie sich der FotoJournalismus entwickeln könnte.Dabei haben wir einen kurzen Lebensabriss der beiden Künstler vorgelegt bekommen. Gian-Reto Gredig ist Ethnograph, Goran Galic Fotograph. Was auf den ersten Blick Fragen aufwirft, entpuppt sich bei näherer  Betrachtung ihrer Arbeiten als ideale Ergänzung.

Im ersten Teil der Präsentation gehen die Zwei auf die Problematik von FotoDokument als Mittel der Macht, z. B. im Irak-Krieg II, ein. 
Dabei mündet der Beitrag im BürgerJournalismus. Während heute FotoJournalisten häufig in das aktuelle Geschehen „eingebunden“ werden, sind somit den „Platzanbieter“ in irgend einer Form verpflichtet, zeigen BürgerJournalistInnen was sie gerade sehen, emotional und oft auch unbedacht. Das „Unbedachte“ wird dabei gerne als authentisch bezeichnet, den FotoJournalisten wird nicht mehr bedingungslos vertraut. Zu viele Fälschungen/Manipulationen sind in den letzten Jahren aufgetaucht.
An diesem Punkt schildert Goran Galic eine neue Situation, die sich aktuell beim Anschlag in Boston zur Realität wurde. Zeitungen haben auf Twitter-Streams und andere Quellen Bezug genommen und diese online nur noch kuratiert . So wird auch der Beruf des Zeitungsredakteurs völlig umgekrempelt.

Zur Ergänzung werden in der Präsentation Beispiele aus der Arbeit der Künstler gezeigt. Wir finden Antworten auf die Frage, wie sich der FotoJournalismus entwickeln könnte.

Links:
Informationen zu 
Goran Galić und Gian-Reto Gredig: hier
Bericht auf SRF zum Buch "Ma bice bolje", erschienen 2013:

Goran Galic und Gian-Reto Gredig: Ma bice bolje. Badener Verlag Kodoji Press, 2013.




Montag, 20. Mai 2013

Deus ex machina: Ein Präsident oder eine Präsidentin für die Kunstgesellschaft - Beobachtungen zur GV von Christoph Lang


Die ordentliche Generalversammlung der Luzerner Kunstgesellschaft versprach schon im Vorfeld etwas Spannung. Dass die Stimmung im Haus seit einiger Zeit im Keller ist, machte der scheidende Präsident, Kurt Bieder in seinen Ausführungen und seinem Rücktritt nach nur einem halben Amtsjahr deutlich. Man wurde an der Generalversammlung den Verdacht nicht los, dass dieser - zugegebenermassen kunstfremde Herr - integer gehandelt hat, während der Rest des Vorstands es vorzuziehen scheint, die Situation und insbesondere die Versammlung auszusitzen. Ausser Marco Meier, der die Anwesenden um Langmut bat und auf eine noch nicht mal in Ansätzen skizzierte Museumsstrategie einzuschwören versuchte, übten sich die anwesenden Vorstandsmitglieder in unergründlichem Schweigen. (Einzig der Vizepräsident sah sich zu einer Moderatorenrolle berufen, während die Ausführungen des Quästors zu den Jahresrechnungen kaum etwas neues an den Tag brachten.)

Lamentabel sind die zahlreichen Abgänge sowohl in der Geschäftsleitung wie weitere Kündigungen von Mitarbeitenden aus verschiedenen Abteilungen und Funktionen, dazu ein Präsident der kurzerhand das Handtuch wirft. Man reibt sich die Augen: der Vorstand sieht sich - obwohl er sich selber als strategisches Gremium versteht -  noch nicht mal bemüht (oder fähig?) in dieser Situation termingerecht einen Kandidaten oder eine Kandidatin fürs Präsidium aufzustellen. Lieber wartet man noch ein weiteres halbes Jahr und macht mit Marco Meier als Interimspräsidenten weiter. Warum dieser oder ein anderes Mitglied des Vorstands nicht den Mumm aufbringt, die Verantwortung ganz zu übernehmen, bleibt ein Rätsel. Lieber lässt man sich in einem pep talk über die  "systemische Intelligenz" der Organisation Kunstmuseum aus.

Die derzeitigen Vorstandsmitglieder haben jedenfalls bis Herbst Zeit, sich darüber Gedanken zu machen, inwiefern sie sich als Teil der Lösung oder des Problems sehen. Neben den hinlänglich bekannten internen Führungs- und Kommunikationsfehlern stehen die Subventionskürzungen ab 2014 auch schon fest.

Christoph Lang, Mitglied der Kunstgesellschaft und Dozent am Master Kunst der Hochschule Luzern, Design & Kunst



My Sketchbot Portrait Recorded live in the Science Museum, London


Direktlink zum Video bei YouTube - hier

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Freitag, 17. Mai 2013

Rosa grast am Pannenstreifen - oder die Neue Weltordnung des Konrad Amstutz (Video)



Wie hier versprochen, hat Bruno Schlatter auch die Premiere des Hoftheater besucht und uns dieses Video mitgebracht und schreibt dazu:
  • Die begeisternde Premiere in Wilihof war zweimal ausverkauft!
  • Jetzt geht das Stück über den Weltverbesserer Konrad Amstutz auf Tournee!

Tourneedaten: hier




Donnerstag, 16. Mai 2013

Meine Kandidatur als Präsident der Kunstgesellschaft Luzern, Marco Meier und die Neue Luzerner Zeitung LNZ



In der „Neue Luzerner Zeitung“ ist ein grösser Artikel erschienen, der sich mit der heutigen Generalversammlung (Donnerstag und nicht wie im Online-Artikel Mittwoch!), bzw. mit der aktuellen Situation beschäftigt. Das Vorstandsmitglied Marco Meier bekommt ausführlich Gelegenheit, seinen Standpunkt aus Sicht des Vorstandes aus zu breiten. Wie gesagt „... aus der Sicht des Vorstandes“. Meier versucht dabei, mich als Person zu isolieren, von den mich unterstützenden MitarbeiterInnen des Kunstmuseums und Mitglieder der Kunstgesellschaft und stellt mich als „Kunstschaffender“ hin, der keine Beziehungen zu Wirtschaft und Politik hat. Zwischen den Zeilen, ein naiver Künstler, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat.
Ich bin erstaunt, was der Vorstand und sein Präsident so alles über mich weiss, ohne jemals das Gespräch mit mir gesucht zu haben.

Und die Luzern Zeitung? Wie das da funktioniert, mit dem „Gespräch suchen“ liest sich in der PrintAusgabe  wie folgt: „Roger Levy war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar“. Die Tatsache: Um 13:21 Uhr hat jemand angerufen, ich war aber an der Hochschule in einer wichtigen PlanungsSitzung. Um 13:47 habe ich dann einen kleinen Unterbruch für den Rückruf genutzt. Doch in der Redaktion wusste niemand, wer mich gesucht hat. Das wars dann (s. ScreenShot von meinem Handy). 
Ich bin ein aufmerksamer Beobachter und damit könnte Marco Meier Recht bekommen: „Mit Roger Levy als Präsident hätten wir ein echtes Problem“

Link zur LNZ-Online, der allerdings nicht den ganzen Artikel zeigt > hier.



Montag, 13. Mai 2013

Roger Levy zur Wahl für das Präsidium der Kunstgesellschaft Luzern vorgeschlagen (MedienMitteilung)

Eintritte aus vergangenen Zeiten

Völlig überraschend wurde ich letzte Woche angefragt.
Völlig überraschend habe ich 12 Stunden später meine Zusage gegeben.

Jetzt stehe ich zu meiner Entscheidung und bekomme Unterstützung aus allen möglichen Kreisen. Das spornt mich an. Aber auch kritische Stimmen werden laut. Da Zuhören eines meiner Prinzipien ist, bin ich für jede Stimme, im doppelten Sinn, dankbar. Denn es geht nicht gegen Personen, sondern um die Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

Medienmitteilung - Luzern, Sonntag, 12. Mai 2013

Sehr geehrte Medienschaffende 

Gegenwärtige und ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kunstmuseums Luzern sowie weitere Mitglieder der Kunstgesellschaft Luzern haben aus Besorgnis um die Zukunft des Museums einen Kandidaten zur Wahl an der ordentlichen Generalversammlung am 16.5.2013 vorgeschlagen.

Roger Levy ist bisher der einzige bekannte Kandidat. Er begleitete das Kunstmuseum Luzern dreieinhalb Jahre als Blogger und kennt den Betrieb daher sowohl aus einer Innen- wie auch Aussen-Perspektive. Als Medien- und Kunstschaffender ist er bestens vernetzt in der Schweizer Kunstwelt. Seine Erfahrungen als Unternehmer weisen ihn als verantwortungsvollen Menschen mit Führungskompetenz aus, der sowohl mit ökonomischen, wie mit menschlichen Ressourcen umzugehen weiss.

Für weitere Auskünfte steht Roger Levy am Sonntag, 12. Mai 2013 von 20:00 bis 22:00 Uhr und am Montag, 13. Mai 2013 von 10:00 bis 12:00 Uhr zur Verfügung.

Mit bestem Dank und freundlichem Gruss

Roger Levy

Sperrfrist: keine



Freundeskreis der Zentral- und Hochschulbibliothek - Hurra, wir lesen noch

Direktlink zum Video bei Youtube > hier

Seit 40 Jahren gibt es in Luzern den Freundeskreis der Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB). Anlässlich dieses Jubiläums und bezüglich den Vorgängen um die Bibliothek habe ich mit der Präsidentin des Freundeskreises Regula Roth-Koch ein Gespräch geführt.

Freunde bringen Geschenke
Früher waren Bibliotheken rätselhafte Gebäude für die Bevölkerung. Die Bürgerinnen und Bürger wussten zwar, dass es hinter diesen Mauern Bücher gibt doch die Schwellenangst war enorm, nicht zuletzt in Verbindung mit dem Bildungsstand.
Heute hat sich viel geändert. Die Schwellen werden durch Veranstaltungen, mobile Bücherpräsentationen und nicht zuletzt dem Internet abgebaut. Das Gebäude wird quasi von innen nach aussen gestülpt. Vieles wird sichtbar und lädt zum Besuch ein.
Der Freundeskreis der ZHB hat dies durch sein Geschenk unterstrichen, in dem er XXL-Plakate an der Fassade montieren lies. Diese werden nun während rund 3 Monaten gezeigt. Alleine die Auswahl der Titel dürfte manche Passantin, manchen Passanten zum Nachdenken anregen. Ich meine: Schau'doch'mal'rein!

Link zur ZHB > hier



ALPINEUM: Alle sangen zum Geburtstag von Stefan Meier -Happy Birthday- aber ...


Direktlink zum Video auf Youtube > hier

Am 10. Mai 2013 konnten wir den Geburtstag des Leiters der ALPINEUM Produzentengalerie Stefan Meier feiern. Natürlich mit dem weltweit bekannten Lied "Happy Birthday". Doch dieses beliebte Lied ist urheberrechtlich geschützt, was die wenigsten Leute wissen. Das Singen in der Öffentlichkeit ist also abgabepflichtig. Und so haben wir uns für die "stumme Version" entschieden. Es gibt immer eine Lösung, sie muss nur gefunden werden.  

Links:
Happy Birthday to You und weitere Infos aus Wikipedia > hier
Alpineum Produzentengalerie Homepage > hier
Alpineum im kulturtv.ch > hier