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Roger Levy, Luzern
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Dienstag, November 10, 2009
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Roger Levy, Luzern
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Dienstag, November 10, 2009
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Es gibt einen Podcast, ich weiss nicht mehr wie alt, in dem sich ein Pionier der Podcast-Bewegung, Thomas Wanhoff, mit einem anderen Podcaster, der sich heute vor allem um KulturMarketing bemüht, Frank Tendler, über mich unterhält. Da fällt die Aussage, nachdem ich Podcaster des/der “was-weiss-ich-noch” wurde:
“Der Roger Levy ist ein politischer Mensch, durch und durch”.
Preise hin oder her. Dies war für mich eine bedeutende Aussage, vielleicht sogar die wichtigste seit den End-60er/70er-Jahre zu meinen Aktivitäten.
Zum heutigen “MauerFallTag” kann ich eine kleine Geschichte erzählen, die wohl als sehr persönlich bezeichnet werden kann, aber auch typisch für mich ist und aus diesem Grund in die Öffentlichkeit getragen werden darf.
Am 9. November 1989 schaute ich auf der ARD die Tagesschau und spürte, dass sich da etwas tat, dass die aktuelle Weltgeschichte verändern wird. Die ersten DDR-BürgerInnen durften “ihren Staat” verlassen und in den “freien Westen” reisen, fast ungehindert.
Gebannt schaute ich auf das Geschehen, verinnerlichte fast jede Nachricht, wurde immer durstiger.
Gegen 23:00 Uhr hielt ich es vor dem Affenkasten nicht mehr aus und ich weckte meine damals gerade mal knapp 6jährige Tochter.
“Du musst aufstehen, es passiert etwas ganz Wichtiges in Deutschland. Komm, schau!”
Sie war natürlich schlaftrunken und doch, es gelang mir mit ihr ein paar Minuten das Geschehen gemeinsam zu erleben. Ich erzählte ihr in “Märchenform” die Geschichte von der Mauer, von den getrennten Familien, von Menschen, die sich nicht begegnen dürfen. Doch jetzt ist plötzlich alles anders. Die Mauer fällt.
Vernünftigerweise brachte ich die Tochter wieder ins Bett und sie schlief friedlich weiter. Eins, zwei Jahre später habe ich ihr dann ein schmales, langes “Mauerbuch” geschenkt. Das sollte die Ereignisse in ihren Gedanken festhalten.
Heute habe ich sie angerufen und sie gefragt, ob sie sich noch erinnern kann, war wir vor 20 Jahren gemeinsam gemacht haben. Nach einigen falschen Antworten kam es plötzlich: “Die Mauer im Fernsehen ….” Sie kann sich nur noch schwach daran erinnern. Wie sie sagt, sind es die vielen Bilder in den Medien, die ihre Erinnerungen getrübt haben. Wo beginnt die Realität, wo endet sie?
Aber eines weiss ich noch sehr genau, meinte sie. Das Mauerbuch, wie hiess es schon wieder? Es war für mich wie ein Bilderbuch, dass ich stundenlang anschauen konnte.
Wie habe ich zu Beginn geschrieben?: “Der Roger Levy ist ein politischer Mensch, durch und durch”.
Vielleicht ist dies ein Beispiel, wie politisches Bewusstsein, in aller Freiheit, entwickelt werden kann. Keine Ahnung. Aber eines ist sicher, Geschichten erzählen und Bücher sind ein wichtiges Gut dazu, dass immer bewahrt werden muss. Pisa hin, Bologna her!
Soeben noch entdeckt:
Ein Beispiel des Einmischens findet sich im Blog von Bundesrat Moritz Leuenberger, wo ich auch auf meinen Grossvater Bezug nehme, s. Kommentare (hier). Die Antwort von Leuenberger befindet sich hier.
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Roger Levy, Luzern
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Montag, November 09, 2009
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SammelKasten roger levy
Ich sag’s doch schon lange, also eigentlich seit über 40 Jahren, dass Werbung nicht kreativ sein, sondern kreativ machen soll, oder so …
Und Lenherr hat natürlich absolut nichts mit meiner TitelAussage zu tun. Aber sie ist doch durchaus entwicklungsfähig.
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Montag, November 09, 2009
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SammelKasten niklaus lenherr
„have you been to the coast? how was it?“
„yes, we have been to malindi. beautiful coast! it was very nice to get out of nairobi for a few days, i liked it verry much but..... „
natürlich wusste ich, dass an kenyas küste europäer dem grauen november entfliehen, sie dann leibhaftig vor mir zu sehen und ebenfalls "so ein tourist" zu sein, war etwas anderes. wie in mani matters lied: mir si e verein, i ghöre drzue... habe ich mich gefühlt. ich wollte nicht dazugehören! wir (siri, walter, michi und ich) kommen doch von nairobi und sind keine touristen!
es ist ein besonderes völklein, das nach kenya in die grossen hotelanlagen pilgert. viele europäer, schon ein wenig älteren jahrgangs, die alljährlich wiederkehren. der umgang mit dem personal ist familiär. man kennt sich. da wird gescherzt, umarmt und schultergeklopft, dass es eine freude ist.
auch der kontakt mit der lokalen bevölkerung am strand scheint zu klappen. "ready for a little walk?" fragen die beachboys und sind bereit, dir jeden fisch, jeden krebs und jede alge am strand zu zeigen. vielleicht sogar noch mehr?
ich habe mich sicherlich asozial verhalten: no aerobic, no walks, no boccia, no disco, no turtle watching.
dafür lesen und faulenzen unter palmen, den rundum-service des hotels, die anregende gesellschaft und das eingebettet sein in die familie von siri und walter und v.a. das baden im indischen ozean genossen! This was realy nice!
die arabische ruinenstadt gedi aus dem fünfzehnten jahrhundert befindet sich ein paar kilometer von strand entfernt. man verlässt dafür die hotelfestung und befindet sich sofort wieder im wirklichen afrika!
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Montag, November 09, 2009
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SammelKasten kathrin racz
H.E Mr. Georges Martin, the Swiss Ambassador to Kenya
invites you to the exhibition of Swiss artist Kathrin Racz
opening on 17th November at 6.30pm at Le Rustique Restaurant

Kathrin Racz is a Swiss artist who is on a two month art residency at Kuona Trust in Nairobi.
Her work grabs the viewer’s attention directly, they can be seen as mirror images depicting the human condition. Her innermost need is to creatively transform life impression and social processes into art: “My first impression of Nairobi was the one of a lively city. Huge billboard, traffic jam, men walking through the lines of slowly moving cars and huge walls with barbed wire or electrical wire on top. I tried hard to have a concept before coming. Impossible! So I decided that my main concept is I don’t have one. Just to get influenced by the daily life, my own perception and all those visual impressions!”
Alles zu Kathrin Racz im kulturtv.ch --> hier (inkl. BlogBeiträge aus Kenia)
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Montag, November 09, 2009
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SammelKasten kathrin racz
huber.huber
Schatten der Vergangenheit
Wo: LINKS, Duflon&Racz Gallery Bern - Gerechtigkeitsgasse 40 - 3011 Bern
Vernissage: Freitag, 20. November 2009 ab 18:00 Uhr
Dauer: 20. November bis 24. Dezember 2009
Weitere Infos zu huber.huber --> hier
Duflon&Racz im kulturtv.ch --> hier eine Auswahl
Heinrich Gartentor im kulturtv.ch --> hier - hier befinden sich auch die berühmt-berüchtigten Konzept-Ansprachen zur “LINKS” von Henri Racz, verfasst von Heinrich Gartentor.
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Montag, November 09, 2009
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SammelKasten heinrich gartentor, kunst
Christoph Hauri
In Sicht-Weiten
Wo: Duflon&Racz Gallery Bern - Gerechtigkeitsgasse 40 - 3011 Bern
Vernissage: Freitag, 20. November 2009 ab 18:00 Uhr
Dauer: 20. November bis 24. Dezember 2009
Duflon&Racz im kulturtv.ch (hier eine Auswahl)
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SammelKasten kunst
Claude Gigon
Der 1960 in Porrentruy geborene Autodidakt lebt und arbeitet in Delémont und Courrendlin.
Die gezeigten Arbeiten auf Papier sind als Teile eines sich fortlaufenden weiter-entwickelnden Prozesses mit offenem Ende zu verstehen.
Wo: Duflon&Racz Gallery Bern - Gerechtigkeitsgasse 40 - 3011 Bern
Vernissage: Freitag, 20. November 2009 ab 18:00 Uhr
Dauer: 20. November bis 24. Dezember 2009
Heimseite von Claude Gigon --> hier.
Duflon&Racz im kulturtv.ch (hier eine Auswahl)
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SammelKasten kunst

Es laden ein:
KULTURKOMMISSION NIDWALDEN
CH-6371 STANS
•
KULTURFÖRDERUNGSKOMMISSION OBWALDEN
CH-6061 SARNEN
Dieses Jahr sind dabei:
JUDITH ALBERT (auch im Kunstmuseum Luzern)
DONATO AMSTUTZ
ELIONORA AMSTUTZ
ROMAN JOSEF BRITSCHGI
HEINI GUT
GERTRUD GUYER WYRSCH
DANIEL INFANGER
CHRISTIAN KATHRINER
CHRISTOPH LANG
NIKLAUS LENHERR (im Kulturtv)
CHARLIE LUTZ
BENNY MEIER
JOHANNA NÄF (im Kulturtv)
JOS NÄPFLIN
CORINNE ODERMATT
RENÉ ODERMATT (im Kulturtv)
THAÏS ODERMATT & CARLOS ISABEL
DIETER SCHLATTER
CÉCILE STADELMANN-HOCHREUTENER
CARIN STUDER
MIREILLE TSCHOLITSCH
PETER MICHAEL WEBER
ESTHER WICKI-SCHALLBERGER
PHILIPP WYRSCH
ANITA ZUMBÜHL
ANNA-SABINA ZÜRRER
Vernissage: 14. NOVEMBER 2009 - 17 UHR
Ort: SALZMAGAZIN STANS - STANSSTADERSTRASSE 23 - 6370 STANS
Öffnungszeiten:
MITTWOCH UND FREITAG - 14 BIS 17 UHR - SAMSTAG UND SONNTAG - 10 BIS 17 UHR
Dauer der Ausstellung: 15. NOVEMBER BIS 6. DEZEMBER 2009
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Montag, November 09, 2009
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SammelKasten alpineum, kunst, niklaus lenherr
Da kommt doch eine Premiere auf mich zu. Ich war schon dabei, bei kurzen, bei längeren, langen und bei überlangen Performance-Art. Doch eine 2teilige ist neu und dann gleich noch an zwei verschiedenen Abenden. Na gut, ich lasse mich gerne überraschen. Bis jetzt bin ich immer gut gefahren, mit Laura Laeser und Daniel Häller.
Ort: Fabriktheater Rote Fabrik in Zürich
Infos: www.rotefabrik.ch/fabriktheater
Datum: Freitag, 13.11.2009 und Samstag, 14.11.2009
Zeit: ca. 20:00 Uhr
Vieles zu Daniel Häller im kulturtv.ch --> hier
Vieles zu Laura Laeser im kulturtv.ch --> hier
Übrigens gehören die Zwei zu den StammMitMacherInnen und gehen auf die Anfangszeiten von kulturtv / kultpavillon zurück. Aber die Jahre zählen wir schon gar nicht mehr ;-)
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Montag, November 09, 2009
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SammelKasten Daniel Häller, laura laeser
Dieses Plakat zur Minarett-Initiative hängt an der der Hauptstrasse in Reussbühl bei Luzern. Vor 2 Tagen habe ich es erstmals entdeckt, verwandelt zum “Nein”. Vor ein paar Minuten, als ich es endlich fotografieren wollte, hatte es wieder ein neues “Gesicht”. Nachdem die FreitagsVersion in Weiss gehalten wurde, dominiert jetzt wieder Schwarz.
Es stellt sich die Frage, ob hier Demokratie gelebt wird, Ängste erzeugt werden oder einfach ein Tummelfeld für Fundamentalisten / Populisten aufgebaut wird.
Es könnte natürlich auch reine Kreativität sein. Aber das ist eine Unterstellung, von mir.
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Sonntag, November 08, 2009
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SammelKasten politik
Es gibt einen Trend an Vernissagen, der in den letzten Monaten immer stärker sich durchsetzt - Kinder - Natürlich habe ich keine Einwände gegen Nachwuchs, aber Vernissagen sind für lebendige Nachkommen einfach nicht der richtige Ort. Die Erwachsenen wollen sich begegnen, reden, lachen, unterhalten. Und Kinder - spielen! So konnte ich nicht nur einmal beobachten, wie wohl behütete Kunstobjekte plötzlich in gefährliche Nähe von “wildem Treiben” kommen. Sofort greifen die “Grossen” ein, sprechen Mahnungen und Verbote aus.
Und sie begegnen sich weiter, lachen, reden, unterhaltend, die Erwachsenen. Und die Kinder wollen weiter spielen. So geht der verborgende Machtkampf weiter, und weiter, und weiter … Bis ich den Spruch höre: “Wir gehen jetzt, mit den Kindern geht es einfach nicht” (Anmerk. bis zum nächsten Mal).
Da lob ich mir doch Hunde, ganz im speziellen der treue Begleiter von Christoph Rütimann. Er ist bescheiden, lauert auf ein Gutzi und bellt nur einmal während den einleitenden Worten von Adrian Bleisch zur Ausstellung von Achim Schroeteler und Niklaus Lenherr. Der Hund weiss eben, was sich gehört. Und Hunde die bellen, beissen bekanntlich nicht, ganz im Gegensatz zu (nicht anwesenden) KünstlerInnen, die (Fern)Kritik anbringen.
Das waren nur so Gedanken zur aktuellen Lage der KunstNation, mehr nicht, aber auch nicht weniger.
PS: Achja, warum werden eigentlich immer die “Promis” fotografiert? Hunde haben doch auch eine Ausstrahlung, und wie!
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Roger Levy, Luzern
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Sonntag, November 08, 2009
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SammelKasten niklaus lenherr
Der Galerist Adrian Bleisch
Der Künstler und freier Kurator Niklaus Lenherr
Der Künstler und Lehrer Achim Schroeteler
7. November 2009 / Arbon
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SammelKasten niklaus lenherr